Heizung & Wärmepumpe
Bivalenzpunkt
Der Bivalenzpunkt ist die Außentemperatur, ab der eine Wärmepumpe die Heizlast eines Gebäudes allein nicht mehr vollständig deckt und ein zweiter Wärmeerzeuger zuschaltet.
Auch: Bivalenztemperatur
Der Bivalenzpunkt ist die Außentemperatur, unterhalb derer eine Luft-Wasser-Wärmepumpe die berechnete Heizlast des Gebäudes nicht mehr allein decken kann. Ab diesem Punkt schaltet meist ein elektrischer Heizstab zu, der zwar die Komfortsicherheit gewährleistet, aber deutlich mehr Strom verbraucht als die Wärmepumpe selbst. Ein zu hoch liegender Bivalenzpunkt, etwa weil die Wärmepumpe auf eine unterschätzte Heizlast ausgelegt wurde, treibt die Betriebskosten spürbar nach oben. Üblich sind Werte zwischen minus 2 °C und minus 7 °C, abhängig von Gebäudedämmung und gewählter Vorlauftemperatur. Eine korrekte Auslegung auf Basis der raumweisen Heizlast nach DIN EN 12831 ist deshalb entscheidend. Eine erste Einschätzung gibt unser Wärmepumpen-Check im Förderrechner.
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