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Energie Optimiert GbR

Lexikon

Energiebegriffe einfach erklärt

Von A wie Amortisation bis Z wie Zwischensparrendämmung, die wichtigsten Begriffe der Energieberatung.

B

BAFA

Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) bewilligt und zahlt Fördermittel für Energieberatung und energetische Einzelmaßnahmen an Wohn- und Nichtwohngebäuden sowie Effizienzmaßnahmen in Unternehmen aus.

Balkonkraftwerk

Ein Balkonkraftwerk ist eine kleine, meist steckerfertige Photovoltaikanlage mit ein bis zwei Modulen, die ohne größeren Installationsaufwand direkt Strom für den Haushalt liefert.

Batteriespeicher

Ein Batteriespeicher puffert überschüssigen Solarstrom vom Tag und stellt ihn abends oder nachts wieder bereit, wodurch sich der Eigenverbrauchsanteil einer Photovoltaikanlage deutlich erhöht.

Bedarfsausweis

Der Bedarfsausweis ist eine Variante des Energieausweises, die den Energiebedarf eines Gebäudes rechnerisch aus Bauteilen und Anlagentechnik ermittelt, unabhängig vom tatsächlichen Nutzerverhalten.

BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude)

Die BEG bündelt die staatliche Förderung für die energetische Sanierung bestehender Gebäude in Form von Zuschüssen und Krediten, aufgeteilt in Einzelmaßnahmen (EM) und Wohn-/Nichtwohngebäude (WG/NWG), der Neubau wird separat über das KfW-Programm Klimafreundlicher Neubau gefördert.

BEG-Einzelmaßnahmen (BEG EM)

BEG-Einzelmaßnahmen sind einzelne energetische Maßnahmen an Gebäudehülle oder Anlagentechnik, die im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude über BAFA oder KfW bezuschusst werden.

Bestätigung nach Durchführung (BnD)

Die Bestätigung nach Durchführung bescheinigt nach Abschluss der Bauarbeiten, dass eine geförderte Maßnahme fachgerecht umgesetzt wurde, und ist Voraussetzung für die Auszahlung der Förderung.

Bestätigung zum Antrag (BzA)

Die Bestätigung zum Antrag ist ein von einer Energieeffizienz-Expertin oder einem Experten ausgestellter Nachweis, der die geplante Maßnahme vor Antragstellung fachlich bestätigt.

Bivalenzpunkt

Der Bivalenzpunkt ist die Außentemperatur, ab der eine Wärmepumpe die Heizlast eines Gebäudes allein nicht mehr vollständig deckt und ein zweiter Wärmeerzeuger zuschaltet.

Blower-Door-Test

Der Blower-Door-Test misst mit einem Ventilator in der Gebäudehülle, wie luftdicht ein Haus tatsächlich gebaut ist, und deckt Leckagen an Fenstern, Anschlüssen und Durchdringungen auf.

Bodenrichtwert

Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert für unbebauten Grund je Quadratmeter, ermittelt vom Gutachterausschuss und Grundlage vieler Wertermittlungen.

Brauchwasser-Wärmepumpe

Die Brauchwasser-Wärmepumpe erwärmt ausschließlich das Trinkwarmwasser, meist mit der Raum- oder Abluft als Wärmequelle, unabhängig von der eigentlichen Heizungsanlage.

Brennwerttechnik

Brennwerttechnik nutzt zusätzlich zur Verbrennungswärme auch die im Abgas enthaltene Kondensationswärme des Wasserdampfs und erreicht dadurch einen höheren Wirkungsgrad als klassische Heizkessel.

D

Dachdämmung

Die Dachdämmung senkt Wärmeverluste über das Dach und wird je nach Konstruktion als Aufsparren-, Zwischensparren-, Untersparren- oder Geschossdeckendämmung ausgeführt.

Dampfbremse und Dampfsperre

Eine Dampfbremse oder Dampfsperre begrenzt, wie viel Wasserdampf von innen in eine Bauteilkonstruktion eindringt, und schützt so vor Feuchteschäden.

dena (Deutsche Energie-Agentur)

Die dena ist die Deutsche Energie-Agentur des Bundes. Sie führt unter anderem die Energieeffizienz-Expertenliste und setzt die Standards für den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP).

Denkmalschutz und energetische Sanierung

Bei denkmalgeschützten Gebäuden müssen energetische Sanierungsmaßnahmen mit dem Erhalt der historischen Bausubstanz und Fassade abgestimmt werden, teils mit Ausnahmen von den Anforderungen des GModG (früher GEG).

Dezentrale Lüftung

Dezentrale Lüftungsgeräte sitzen direkt in der Außenwand einzelner Räume und tauschen dort ohne Kanalnetz verbrauchte gegen frische Luft aus, meist im Wechsel mit Wärmerückgewinnung.

Diffusionsoffen

Diffusionsoffene Bauteile lassen Wasserdampf von innen nach außen entweichen, ohne dass sich Feuchtigkeit in der Konstruktion staut. Der Begriff beschreibt die Fähigkeit eines Materials, Wasserdampf durchzulassen.

DIN 1946-6 (Lüftungskonzept)

Die DIN 1946-6 ist die technische Norm, nach der bei Sanierung und Neubau geprüft wird, ob ein Lüftungskonzept notwendig ist, um Feuchteschäden durch dichte Gebäudehüllen zu vermeiden.

DIN 4108-2 (Sommerlicher Wärmeschutz)

Die DIN 4108-2 legt Mindestanforderungen an den Wärmeschutz fest, im Winter (Mindestwärmeschutz, Schimmelvermeidung) wie im Sommer (Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes).

DIN EN 12831 (Heizlast)

Die DIN EN 12831 ist die technische Norm zur Berechnung der Heizlast eines Gebäudes und bildet die rechnerische Grundlage für Auslegung und Optimierung der Heizungsanlage.

DIN V 18599

DIN V 18599 ist das Rechenverfahren zur energetischen Bewertung von Gebäuden, das Heizung, Kühlung, Lüftung, Warmwasser und Beleuchtung gemeinsam betrachtet und für Wohn- und Nichtwohngebäude angewendet wird.

Dreifachverglasung

Dreifachverglasung besteht aus drei Glasscheiben mit zwei gasgefüllten Zwischenräumen und erreicht deutlich niedrigere U-Werte als zweifach verglaste Fenster.

Dynamischer Stromtarif

Ein dynamischer Stromtarif orientiert sich stundenweise am Börsenstrompreis, sodass der Verbrauch gezielt in günstige Zeiten verlagert werden kann.

E

Effizienzhaus

Der Effizienzhaus-Standard beschreibt das energetische Niveau eines Gebäudes. Je kleiner die Kennzahl (z. B. 40, 55, 70), desto weniger Energie benötigt das Haus im Vergleich zum Referenzgebäude.

Eigenverbrauch

Eigenverbrauch bezeichnet den Anteil des selbst erzeugten Solarstroms, der direkt im eigenen Haushalt oder Betrieb genutzt wird, statt ins Netz eingespeist zu werden.

Einblasdämmung

Die Einblasdämmung füllt Hohlräume wie Mauerwerk oder Sparrenfelder maschinell mit losem Dämmstoff, ohne die Verkleidung zu öffnen.

Einkommensbonus (Heizungsförderung)

Der Einkommensbonus erhöht die KfW-Heizungsförderung für selbstnutzende Eigentümer:innen je nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen gestaffelt um 40, 30 oder 10 Prozentpunkte (Einkommen bis 30.000, 40.000 oder 50.000 Euro, mit Kind jeweils 10.000 Euro mehr).

Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung ist die gesetzlich festgelegte Vergütung nach dem EEG, die Betreiber einer Photovoltaikanlage für ins öffentliche Netz eingespeisten Strom erhalten.

Endenergie

Endenergie ist die Energiemenge, die beim Verbraucher ankommt und für Heizung, Warmwasser oder Strom tatsächlich genutzt wird, ohne Berücksichtigung vorgelagerter Erzeugungsverluste.

Endenergiebedarf

Der Endenergiebedarf ist die Energiemenge, die ein Gebäude rechnerisch für Heizung, Warmwasser, Lüftung und gegebenenfalls Kühlung benötigt, einschließlich der Verluste der Heiztechnik, aber ohne vorgelagerte Verluste bei Gewinnung und Transport des Energieträgers.

Energetische Baubegleitung

Die energetische Baubegleitung ist die fachliche Kontrolle und Dokumentation einer Sanierung durch unabhängige Energieberater:innen, häufig Voraussetzung für Fördermittel bei umfangreicheren Maßnahmen.

Energetische Sanierung

Die energetische Sanierung umfasst bauliche und anlagentechnische Maßnahmen, mit denen der Energiebedarf eines Bestandsgebäudes gesenkt wird, etwa Dämmung, neue Fenster oder ein effizienteres Heizsystem.

Energieausweis

Der Energieausweis dokumentiert die energetische Qualität eines Gebäudes und ist bei Verkauf, Vermietung und Neubau nach dem GModG (früher GEG) vorgeschrieben. Es gibt Bedarfs- und Verbrauchsausweise.

Energieberater

Ein Energieberater analysiert den energetischen Zustand von Gebäuden und entwickelt Sanierungs- und Fördermaßnahmen. Für staatlich geförderte Leistungen wie den iSFP ist eine Listung als Energieeffizienz-Experte bei der dena Voraussetzung.

Energieberatung für Wohngebäude (EBW)

Die Energieberatung für Wohngebäude (EBW) ist das BAFA-Förderprogramm für die Vor-Ort-Energieberatung an Wohngebäuden. Ergebnis der geförderten Beratung ist immer ein individueller Sanierungsfahrplan.

Energieeffizienz-Experte

Ein Energieeffizienz-Experte ist ein bei der dena gelisteter Energieberater, dessen Qualifikation für staatlich geförderte Leistungen wie den iSFP oder die energetische Baubegleitung anerkannt ist.

Energieeffizienzklasse

Die Energieeffizienzklasse ordnet ein Gebäude anhand seines Endenergiebedarfs oder Endenergieverbrauchs in eine Skala von A+ bis H ein und macht die energetische Qualität auf dem Energieausweis auf einen Blick vergleichbar.

EnEV (Vorgänger des GEG)

Die Energieeinsparverordnung war bis 2020 das zentrale deutsche Regelwerk für energetische Mindeststandards und wurde durch das GEG abgelöst.

EPS-Dämmung (Styropor)

Die EPS-Dämmung, umgangssprachlich Styropor, ist ein günstiger Dämmstoff aus expandiertem Polystyrol und wird vor allem im WDVS an der Fassade eingesetzt.

Erdwärmepumpe (Sole-Wasser)

Die Erdwärmepumpe (Sole-Wasser-Wärmepumpe) nutzt über Erdsonden oder Flächenkollektoren die im Erdreich gespeicherte Wärme und liefert dadurch ganzjährig stabile Quellentemperaturen.

Ertragswertverfahren

Das Ertragswertverfahren ermittelt den Immobilienwert auf Basis der nachhaltig erzielbaren Miet- oder Pachterträge und eignet sich vor allem für vermietete Objekte.

Etagenheizung

Eine Etagenheizung ist eine eigenständige Heizanlage für eine einzelne Wohnung, meist eine Gastherme, im Unterschied zur Zentralheizung für das gesamte Gebäude.

H

Heizkurve

Die Heizkurve regelt, mit welcher Vorlauftemperatur die Heizungsanlage abhängig von der Außentemperatur arbeitet, eine korrekt eingestellte Kurve spart spürbar Energie.

Heizlast

Die Heizlast ist die Wärmeleistung, die ein Gebäude oder Raum benötigt, um bei Auslegungstemperatur eine gewünschte Innentemperatur zu halten. Sie wird nach DIN EN 12831 berechnet.

Heizstab

Ein Heizstab ist ein elektrischer Zusatzheizer, der in Wärmepumpen und Pufferspeichern an sehr kalten Tagen oder bei Spitzenlast unterstützend Wärme erzeugt.

Heizungsprüfung nach GModG (früher GEG)

Die Heizungsprüfung nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, früher GEG) ist eine gesetzlich vorgeschriebene Inspektion bestehender Heizanlagen in Gebäuden ab sechs Wohnungen, die Einsparpotenziale bei Einstellung und Regelung der Anlage aufdeckt.

Heizwert und Brennwert

Heizwert und Brennwert beschreiben, wie viel Energie ein Brennstoff bei der Verbrennung freisetzt, wobei der Brennwert zusätzlich die im Wasserdampf des Abgases enthaltene Kondensationswärme einbezieht.

Hocheffizienzpumpe

Eine Hocheffizienzpumpe ist eine elektronisch geregelte Umwälzpumpe, die ihre Förderleistung automatisch an den tatsächlichen Bedarf anpasst und dadurch deutlich weniger Strom verbraucht als alte, ungeregelte Pumpen.

Holzfaserdämmung

Die Holzfaserdämmung ist ein nachwachsender Dämmstoff aus Sägeresten mit guter Wärmespeicherung und wird besonders für den sommerlichen Hitzeschutz geschätzt.

Hybridheizung

Eine Hybridheizung kombiniert zwei Wärmeerzeuger, meist eine Wärmepumpe mit einem bestehenden Gas- oder Ölkessel, die je nach Außentemperatur automatisch zu- und abgeschaltet werden.

Hydraulischer Abgleich

Beim hydraulischen Abgleich werden die Volumenströme im Heizsystem so eingestellt, dass jeder Heizkörper genau die benötigte Wärmemenge erhält, für gleichmäßige Wärme und minimalen Verbrauch.

K

Kältemittel

Kältemittel transportieren in Wärmepumpen die Wärme zwischen Wärmequelle und Heizsystem, ihre Umweltwirkung wird über das Treibhauspotenzial (GWP) bewertet.

Kaufpreisaufteilung

Die Kaufpreisaufteilung teilt den Gesamtkaufpreis einer Immobilie in einen Anteil für Grund und Boden sowie einen Anteil für das Gebäude, als Basis für die AfA.

Kellerdeckendämmung

Die Kellerdeckendämmung dämmt die Decke zum unbeheizten Keller von unten und zählt zu den wirtschaftlichsten energetischen Einzelmaßnahmen.

Kerndämmung

Die Kerndämmung füllt die Luftschicht im zweischaligen Mauerwerk nachträglich mit Dämmstoff und verbessert so den U-Wert der Außenwand ohne aufwendige Fassadenarbeiten.

KfW

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) vergibt Kredite und Zuschüsse für Heizungstausch und Effizienzhaus-Sanierungen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude.

KfW 261

KfW 261 ist der Förderkredit der KfW für die Sanierung von Wohngebäuden zum Effizienzhaus, kombiniert aus zinsgünstigem Darlehen und Tilgungszuschuss.

KfW 458 (Heizungsförderung)

KfW 458 ist das Zuschussprogramm der KfW für den Austausch alter Heizungen gegen klimafreundliche Systeme wie Wärmepumpen, mit 30 % Grundförderung und mit Einkommensbonus bis zu 70 % der förderfähigen Kosten (bei niedrigem Einkommen bis zu 80 %).

Kilowattstunde (kWh)

Die Kilowattstunde ist die gebräuchliche Maßeinheit für Energieverbrauch und -erzeugung und entspricht der Energiemenge von 1.000 Watt Leistung über eine Stunde.

Klimageschwindigkeitsbonus

Der Klimageschwindigkeitsbonus ist ein Zuschlag der KfW-Heizungsförderung für den frühzeitigen Austausch funktionstüchtiger fossiler Heizungen gegen klimafreundliche Systeme.

Kommunale Wärmeplanung

Die kommunale Wärmeplanung ist ein gesetzlich vorgeschriebener, für Eigentümer:innen unverbindlicher Plan von Städten und Gemeinden, der zeigt, welche Gebiete voraussichtlich mit Fernwärme, Wasserstoff oder dezentralen Lösungen wie Wärmepumpen versorgt werden.

Kondenswasser

Kondenswasser entsteht, wenn feuchte Luft an einer kühlen Oberfläche unter den Taupunkt abkühlt und der enthaltene Wasserdampf dort als Flüssigkeit ausfällt.

Konstanttemperaturkessel

Ein Konstanttemperaturkessel ist ein älterer Heizkessel, der unabhängig vom aktuellen Wärmebedarf dauerhaft auf hoher Temperatur gehalten wird und dadurch hohe Bereitschaftsverluste verursacht.

Kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL)

Die kontrollierte Wohnraumlüftung tauscht über ein zentrales oder dezentrales Lüftungssystem automatisch verbrauchte gegen frische Luft aus und gewinnt dabei einen Großteil der Wärme zurück.

Kumulierungsverbot

Das Kumulierungsverbot bezeichnet die Regeln, die eine Mehrfachförderung derselben Kosten begrenzen oder für bestimmte Programmkombinationen ganz ausschließen.

kWp (Kilowatt-Peak)

kWp (Kilowatt-Peak) ist die Maßeinheit für die Nennleistung einer Photovoltaikanlage unter genormten Testbedingungen und dient als Grundlage für die Anlagenauslegung.

S

Sachwertverfahren

Das Sachwertverfahren ermittelt den Immobilienwert aus Bodenwert und den Herstellungskosten des Gebäudes abzüglich Alterswertminderung und eignet sich vor allem für selbstgenutzte Objekte.

Schimmelpilz

Schimmelpilz entsteht in Innenräumen, wenn dauerhaft zu hohe Feuchte auf kühle Oberflächen trifft, und kann die Bausubstanz sowie die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen.

Schwarzschimmel

Schwarzschimmel bezeichnet dunkel gefärbte Schimmelpilzarten in Innenräumen, deren Sporen bei anhaltendem Kontakt Atemwege und Schleimhäute besonders belasten können.

SCOP

Der SCOP (Seasonal Coefficient of Performance) beschreibt die durchschnittliche Effizienz einer Wärmepumpe über eine gesamte Heizsaison und mehrere Außentemperaturen, im Gegensatz zum COP als Momentanwert.

sd-Wert

Der sd-Wert (wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke) beschreibt, wie stark ein Bauteil den Durchgang von Wasserdampf bremst, und ist damit das zentrale Maß für Diffusionsoffenheit.

Serielle Sanierung

Serielle Sanierung bezeichnet die energetische Modernisierung von Gebäuden mit vorgefertigten Fassaden- und Dachelementen, die seriell hergestellt und vor Ort montiert werden.

Smart Meter

Ein Smart Meter ist ein digitaler Stromzähler mit Kommunikationseinheit, der Verbrauch und Erzeugung viertelstündlich erfasst und an Netzbetreiber übermittelt.

Smart-Grid-Ready (SG Ready)

Smart-Grid-Ready (SG Ready) ist eine Kennzeichnung für Wärmepumpen, die sich über eine definierte Schnittstelle vom Stromnetz oder von Steuerungssystemen zeitweise hoch- oder herunterregeln lassen.

Solarthermie

Solarthermie nutzt Sonnenenergie über Kollektoren zur direkten Erwärmung von Trinkwasser oder zur Heizungsunterstützung, im Unterschied zur Photovoltaik, die Strom erzeugt.

Sommerlicher Wärmeschutz

Der sommerliche Wärmeschutz verhindert, dass sich Gebäude im Sommer durch Sonneneinstrahlung unzulässig stark aufheizen. Er wird rechnerisch nach DIN 4108-2 nachgewiesen.

Sperrzeiten (Wärmepumpenstrom)

Sperrzeiten sind vom Netzbetreiber festgelegte Zeitfenster, in denen der Stromnetzanschluss einer Wärmepumpe kurzzeitig unterbrochen werden darf, im Ausgleich für einen vergünstigten Wärmepumpentarif.

Split-Wärmepumpe

Bei der Split-Wärmepumpe ist der Kältemittelkreislauf auf ein Außen- und ein Innengerät verteilt, verbunden durch eine Kältemittelleitung.

Steuerbonus nach § 35c EStG

Der Steuerbonus nach § 35c EStG erlaubt Eigentümer:innen selbst genutzter Wohngebäude, 20 % der Kosten energetischer Einzelmaßnahmen über drei Jahre von der Steuerschuld abzuziehen, statt einen Zuschuss zu beantragen.

Stoßlüften

Stoßlüften bedeutet, Fenster für kurze Zeit weit zu öffnen, um die Raumluft komplett auszutauschen, statt sie dauerhaft gekippt zu lassen.

V

Verbrauchsausweis

Der Verbrauchsausweis ermittelt die Energieeffizienz eines Gebäudes aus dem tatsächlichen Verbrauch der letzten drei Abrechnungsjahre (ab 2027: zwei Jahre), witterungsbereinigt.

Verfahren A und B (hydraulischer Abgleich)

Verfahren A und B sind zwei anerkannte Methoden des hydraulischen Abgleichs, wobei Verfahren A eine vereinfachte Schätzung und Verfahren B eine raumweise Heizlastberechnung ist.

Vergleichswertverfahren

Das Vergleichswertverfahren ermittelt den Immobilienwert anhand tatsächlich erzielter Kaufpreise vergleichbarer Objekte und gilt als besonders marktnahe Methode.

Verkehrswert

Der Verkehrswert ist der am Bewertungsstichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr erzielbare Marktwert einer Immobilie, unabhängig von persönlichen Verhältnissen.

Verwendungsnachweis

Der Verwendungsnachweis belegt gegenüber dem BAFA nach Abschluss einer geförderten Einzelmaßnahme, dass die bewilligten Mittel zweckgemäß und wie beantragt verwendet wurden.

Volleinspeisung

Volleinspeisung bedeutet, dass der gesamte erzeugte Solarstrom einer Photovoltaikanlage ins öffentliche Netz eingespeist wird, statt vor Ort verbraucht zu werden.

Voreinstellbare Ventile

Voreinstellbare Ventile sind Thermostatventile mit einer zusätzlichen Skala, an der sich der maximale Wasserdurchfluss in Litern pro Stunde exakt einstellen lässt.

Vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF)

Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) besteht aus einer Dämmschicht auf der Wand, einer Luftschicht zur Hinterlüftung und einer davor montierten Fassadenbekleidung aus Materialien wie Holz, Metall oder Faserzement.

Vorhabenbeginn

Der Vorhabenbeginn ist der förderrechtlich maßgebliche Zeitpunkt, ab dem eine Maßnahme als begonnen gilt, etwa durch einen Vertragsschluss ohne Förderbedingung mit einer Fachfirma, und darf bei den meisten Förderprogrammen nicht vor der Antragstellung liegen.

Vorlauftemperatur

Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers beim Verlassen des Wärmeerzeugers in Richtung Heizkörper oder Fußbodenheizung, sie bestimmt maßgeblich die Effizienz einer Wärmepumpe.

W

Wallbox

Eine Wallbox ist eine fest installierte Ladestation für Elektrofahrzeuge, die schnelleres und sichereres Laden ermöglicht als eine Haushaltssteckdose.

Warme Kante (Fensterrandverbund)

Die warme Kante bezeichnet einen wärmedämmenden Randverbund zwischen den Glasscheiben eines Fensters, der Wärmebrücken und Kondensat am Scheibenrand reduziert.

Wärmebrücke

Eine Wärmebrücke ist eine Stelle der Gebäudehülle mit erhöhtem Wärmeverlust, deren Einfluss nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, früher GEG) in der Energiebilanz berücksichtigt werden muss.

Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert)

Die Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert) beschreibt, wie gut ein Baustoff Wärme leitet, gemessen in Watt pro Meter und Kelvin, je niedriger der Wert, desto besser eignet sich das Material zur Dämmung.

Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe entzieht der Umwelt (Luft, Erdreich, Grundwasser) Wärme und hebt sie mit Strom auf ein nutzbares Temperaturniveau. Sie ist eine effiziente, klimafreundliche Heiztechnik.

Wärmerückgewinnung

Die Wärmerückgewinnung überträgt in Lüftungsanlagen die Wärme der abgeführten Raumluft auf die einströmende Frischluft und senkt so den Heizwärmebedarf spürbar.

Wärmeschutznachweis

Der Wärmeschutznachweis belegt rechnerisch, dass ein Gebäude die Mindestanforderungen an Wärmedämmung nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, früher GEG) und DIN 4108 einhält, oft ergänzt um den sommerlichen Wärmeschutz.

WDVS (Wärmedämmverbundsystem)

Ein WDVS (Wärmedämmverbundsystem) ist ein mehrschichtiger Fassadenaufbau aus Dämmplatten, Armierung und Putz, der direkt auf die Außenwand geklebt oder gedübelt wird und den U-Wert der Fassade deutlich senkt.

Wechselrichter

Der Wechselrichter wandelt den von Photovoltaikmodulen erzeugten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um und ist damit das zentrale Steuerelement jeder Solaranlage.

Worst Performing Building (WPB)

Ein Worst Performing Building ist ein energetisch besonders schlechtes Wohngebäude, für dessen Sanierung zum Effizienzhaus die KfW einen zusätzlichen Bonus auf den Tilgungszuschuss gewährt.

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Firas Hassan, Ihr Ansprechpartner für Berlin und Brandenburg

Bewertungen

Kundenstimmen: Der Energieberater war kompetent und hat mir einen gut gegliederten und leicht verständlichen Sanierungsfahrplan erstellt. Außerdem war er sehr freundlich und hat alle meine Fragen beantwortet. (Evrim B.) Sehr gründliche und kompetente Beratung. Der Sanierungsfahrplan wurde uns im Detail erklärt. Es hat alles problemlos geklappt. Super! (Kathrin M.) Sehr empfehlenswerte Energieberatung! Die Beratung war kompetent, ehrlich und gut verständlich. Es wurde nichts verkauft, was wir nicht brauchen. Alle Fragen wurden geduldig beantwortet, und wir wussten danach genau, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche Förderungen wir nutzen können. Die Kommunikation war schnell und zuverlässig, Termine wurden eingehalten. Wir sind rundum zufrieden und würden jederzeit wieder beauftragen. (Senol D.) Ich habe heute meinen Vertrag bei Herrn Hassan abgeschlossen und bin rundum zufrieden! Herr Hassan ist unglaublich freundlich, kompetent und nimmt sich die Zeit, alle Fragen ausführlich und verständlich zu beantworten. Man merkt sofort, dass hier nicht der Profit im Vordergrund steht, sondern eine ehrliche Beratung und die Zufriedenheit der Kunden. Ich habe mich bestens aufgehoben und beraten gefühlt. Vielen Dank für den tollen Service absolut empfehlenswert! (Peter B.) Sehr toller Service. Danke für die Beratung! (Voßgor G.)

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