Energie-Grundlagen
CO2-Preis
Der CO2-Preis bepreist den Ausstoß von Treibhausgasen beim Verbrennen fossiler Brennstoffe wie Erdgas und Heizöl und macht fossiles Heizen dadurch teurer.
Auch: CO2-Abgabe, nationaler Emissionshandel
Der CO2-Preis wird im nationalen Emissionshandel auf jede Tonne Kohlendioxid erhoben, die beim Verbrennen von Erdgas, Heizöl oder Kraftstoffen entsteht, und über den Brennstoffpreis an Verbraucher:innen weitergegeben. Er ist seit seiner Einführung 2021 schrittweise gestiegen und dürfte fossiles Heizen, auch mit Brennwerttechnik, in den kommenden Jahren weiter verteuern, zusätzlich zu den ohnehin schwankenden Marktpreisen für Gas und Öl (Einschätzung, Stand 29.09.2026). Für die Wirtschaftlichkeitsrechnung einer Heizungsentscheidung ist der CO2-Preis daher ein wichtiger Faktor: Eine Wärmepumpe wird durch steigende CO2-Kosten auf fossile Energieträger im Vergleich Jahr für Jahr günstiger, selbst wenn die reinen Kilowattstunden-Preise für Strom höher liegen. Eigentümer:innen in Berlin und Brandenburg sollten diesen Effekt bei der Entscheidung für ein neues Heizsystem einkalkulieren. Mehr dazu im Ratgeber Welche Heizung für den Altbau? Optionen im Vergleich.
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