Lüftung & Wohngesundheit
Thermografie
Die Gebäudethermografie macht mit einer Wärmebildkamera Oberflächentemperaturen sichtbar und zeigt so Wärmebrücken, Dämmlücken und undichte Stellen an der Gebäudehülle.
Auch: Wärmebildaufnahme, Thermografie-Messung
Eine Thermografie-Aufnahme übersetzt Oberflächentemperaturen in ein Farbbild: warme Bereiche erscheinen hell, kühle dunkel. So werden Wärmebrücken an Fensterstürzen, Rollladenkästen oder Deckenanschlüssen sichtbar, ebenso Lücken in der Dämmung oder feuchte Bauteile. Aussagekräftig ist die Aufnahme nur bei ausreichender Temperaturdifferenz zwischen innen und außen, typischerweise ab etwa 10 bis 15 Grad (Orientierungswert), weshalb Messungen meist im Winterhalbjahr stattfinden. Kombiniert mit einem Blower-Door-Test macht der Unterdruck Leckagen im Wärmebild deutlich sichtbar. Für Eigentümer in Berlin und Brandenburg liefert die Thermografie damit eine gute Grundlage für die Prioritäten im individuellen Sanierungsfahrplan. Mehr dazu im Ratgeber Gebäudethermografie: Was Wärmebilder zeigen und was nicht.
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