Gebäudehülle & Bauphysik
Innendämmung
Die Innendämmung dämmt Außenwände von innen, etwa wenn eine Fassadendämmung nicht möglich ist, und erfordert eine sorgfältige Planung von Taupunkt und Dampfbremse.
Die Innendämmung bringt die Dämmschicht auf die Innenseite der Außenwand auf, etwa wenn eine Fassadendämmung wegen Denkmalschutz oder Grenzbebauung in Berliner Altbauten nicht möglich ist. Weil sich der Taupunkt dabei in die Konstruktion verschiebt, ist eine fachgerechte Feuchteplanung entscheidend, um Kondensat und Schimmel zu vermeiden: je nach System mit Dampfbremse oder kapillaraktiv ohne Dampfbremse, nachgewiesen per Glaser-Verfahren oder, bei kritischen Aufbauten, per hygrothermischer Simulation. Üblich sind Dämmdicken von 6 bis 10 Zentimetern mit kapillaraktiven oder diffusionsoffenen Materialien. Vorteil: Die Maßnahme lässt sich raumweise umsetzen. Nachteil: Etwas Wohnfläche an den Außenwänden geht verloren, und Wärmebrücken an Decken und Innenwänden brauchen besondere Aufmerksamkeit. Als geförderte Einzelmaßnahme begleiten wir die Umsetzung für Berlin und Brandenburg: Förderservice Einzelmaßnahmen. Details zu Feuchterisiken unter Taupunkt und Dampfbremse und Dampfsperre.
Passende Leistung: Förderservice Einzelmaßnahmen. Festpreis nach kostenloser Ersteinschätzung, Antragsvorbereitung inklusive.
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