Gebäudehülle & Bauphysik
Dampfbremse und Dampfsperre
Eine Dampfbremse oder Dampfsperre begrenzt, wie viel Wasserdampf von innen in eine Bauteilkonstruktion eindringt, und schützt so vor Feuchteschäden.
Auch: Dampfsperre, Dampfbremsfolie
Mehr über Dampfbremse und Dampfsperre lesen
Eine Dampfbremse begrenzt, wie viel Wasserdampf von innen in eine Bauteilkonstruktion eindringt, und wird meist auf der warmen Seite einer Dämmschicht verklebt, etwa bei der Zwischensparrendämmung im Dach. Der sd-Wert beschreibt dabei den Diffusionswiderstand in Metern: Eine Dampfsperre mit sehr hohem sd-Wert lässt praktisch keinen Dampf durch, eine feuchtevariable Dampfbremse passt ihren Widerstand an die Luftfeuchte an und ermöglicht der Konstruktion, in der warmen Jahreszeit wieder auszutrocknen. Undichte Anschlüsse und Durchdringungen, etwa an Kabeln oder Dachfenstern, sind die häufigste Ursache für Feuchteschäden, weshalb die luftdichte Verklebung entscheidend ist. Ob eine Sperre oder eine feuchtevariable Bremse sinnvoll ist, klärt eine Feuchteschutzberechnung, bei feuchtevariablen Bremsen meist eine hygrothermische Simulation statt des einfachen Glaser-Verfahrens. Für Ihre Konstruktion in Berlin oder Brandenburg erstellen wir den Feuchteschutznachweis auf Anfrage. Mehr dazu im Ratgeber Wärmeschutznachweis für den Bauantrag. Details unter Taupunkt und Glaser-Verfahren.
Sie möchten Ihr Vorhaben besprechen? Kostenlose Ersteinschätzung anfragen.
Kostenlose Einschätzung anfordern100 % unverbindlich, 100 % kostenfrei