Heizung & Wärmepumpe
Solarthermie
Solarthermie nutzt Sonnenenergie über Kollektoren zur direkten Erwärmung von Trinkwasser oder zur Heizungsunterstützung, im Unterschied zur Photovoltaik, die Strom erzeugt.
Auch: Solarwärme, Solarkollektoranlage
Solarthermieanlagen wandeln Sonnenstrahlung über Kollektoren auf dem Dach direkt in Wärme um, die einen Pufferspeicher für Warmwasser und teilweise die Heizung versorgt. Anders als Photovoltaik, die Strom erzeugt, liefert Solarthermie unmittelbar nutzbare Wärme, ein sinnvoller Baustein besonders in Kombination mit einer Wärmepumpe oder Hybridheizung. Eine typische Anlage für ein Einfamilienhaus deckt je nach Kollektorfläche und Ausrichtung 50 bis 60 Prozent des Warmwasserbedarfs und einen kleineren Anteil des Heizwärmebedarfs (Orientierungswert). Da PV-Module inzwischen meist wirtschaftlicher sind, wird Solarthermie heute vor allem gezielt zur Ergänzung eingesetzt. Energie Optimiert berät in Berlin und Brandenburg, ob Solarthermie oder eine reine Kombination aus PV und Wärmepumpe besser passt. Mehr dazu im Ratgeber Photovoltaik mit Speicher: Wann sich die Batterie rechnet.
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