Heizung & Wärmepumpe
Hybridheizung
Eine Hybridheizung kombiniert zwei Wärmeerzeuger, meist eine Wärmepumpe mit einem bestehenden Gas- oder Ölkessel, die je nach Außentemperatur automatisch zu- und abgeschaltet werden.
Auch: Hybridheizsystem
Eine Hybridheizung verbindet zwei Wärmeerzeuger, meist eine Wärmepumpe mit einem vorhandenen Öl- oder Gaskessel, in einem gemeinsamen System. Eine Steuerung wählt automatisch den wirtschaftlicheren Erzeuger: Bei milden Temperaturen läuft die Wärmepumpe, an sehr kalten Tagen unterhalb des sogenannten Bivalenzpunkts springt der Kessel unterstützend ein. Das eignet sich besonders für unsanierte Altbauten in Berlin und Brandenburg mit hohen Vorlauftemperaturen. Wird nach dem 29. Juli 2026 ein neuer Gas- oder Ölkessel eingebaut, verlangt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, früher GEG) ab 2029 einen steigenden Bio-Anteil; als Wärmepumpen-Hybridheizung gilt die Pflicht als erfüllt, wenn die Wärmepumpe mindestens 30 Prozent (bivalent alternativ 40 Prozent) der Leistung des Spitzenlasterzeugers erreicht (Stand 28.09.2026). Ein bereits vorhandener Kessel fällt nicht unter diese Pflicht. Ob er weiter genutzt werden kann, klärt eine Planung auf Basis der raumweisen Heizlast, die wir auf Anfrage erstellen. Mehr dazu im Ratgeber Welche Heizung für den Altbau? Optionen im Vergleich.
Passende Leistung: Förderservice Einzelmaßnahmen. Festpreis nach kostenloser Ersteinschätzung, Antragsvorbereitung inklusive.
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