Strom & Photovoltaik
Volleinspeisung
Volleinspeisung bedeutet, dass der gesamte erzeugte Solarstrom einer Photovoltaikanlage ins öffentliche Netz eingespeist wird, statt vor Ort verbraucht zu werden.
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Bei der Volleinspeisung fließt der komplette von der Photovoltaikanlage erzeugte Strom ins öffentliche Netz, ein eigener Verbrauch findet nicht statt. Der Betreiber erhält dafür die Einspeisevergütung für Volleinspeisung, die nach geltendem EEG deutlich höher ausfällt als bei Überschusseinspeisung. Die Bundesregierung plant mit dem EEG 2027 Änderungen bei der Einspeisevergütung für neue kleine Anlagen; Stand: noch nicht beschlossen (12.10.2026). Das Modell lohnt sich vor allem bei großen Dachflächen ohne passenden Eigenverbrauch, etwa auf Nebengebäuden oder Gewerbedächern, oder wenn eine zweite kleinere Anlage für den Eigenverbrauch ergänzt wird. Im Gegensatz zur Nulleinspeisung wird hier gar kein Strom selbst genutzt, wirtschaftlich rechnet sich das nur bei guten Vergütungssätzen und niedrigen Investitionskosten. Ob Volleinspeisung oder Eigenverbrauch für ein Dach in Berlin oder Brandenburg die bessere Wahl ist, hängt von Verbrauch, Anlagengröße und Vergütungssatz ab. Mehr dazu im Ratgeber Photovoltaik mit Speicher: Wann sich die Batterie rechnet.
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