Lüftung & Wohngesundheit
Wärmerückgewinnung
Die Wärmerückgewinnung überträgt in Lüftungsanlagen die Wärme der abgeführten Raumluft auf die einströmende Frischluft und senkt so den Heizwärmebedarf spürbar.
Auch: WRG
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In einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung strömen warme Abluft und kalte Frischluft in einem Wärmetauscher aneinander vorbei, ohne sich zu vermischen. Dabei gibt die Abluft einen Großteil ihrer Wärme an die einströmende Luft ab, gute Kreuzstrom- oder Gegenstromtauscher erreichen Wirkungsgrade von 80 bis über 90 Prozent (Orientierungswert). Das senkt den Heizwärmebedarf spürbar, gerade in gut gedämmten Häusern, wo Lüftungsverluste sonst einen wachsenden Anteil am Gesamtverbrauch ausmachen. Zum Einsatz kommt die Technik sowohl in zentralen Anlagen der kontrollierten Wohnraumlüftung als auch in dezentralen Lüftungsgeräten je Raum. Mit einer Wärmepumpe kombiniert, sinkt so auch deren Stromverbrauch. Mehr dazu im Ratgeber Lüftungskonzept nach DIN 1946-6: Wann es nötig ist.
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