Lüftung & Wohngesundheit
Kondenswasser
Kondenswasser entsteht, wenn feuchte Luft an einer kühlen Oberfläche unter den Taupunkt abkühlt und der enthaltene Wasserdampf dort als Flüssigkeit ausfällt.
Auch: Tauwasser, Kondensat
Trifft warme, feuchte Raumluft auf eine kühle Oberfläche wie eine Fensterscheibe, eine Außenwandecke oder eine Wärmebrücke, kühlt sie dort lokal unter ihren Taupunkt ab. Ab diesem Punkt kann die Luft den Wasserdampf nicht mehr halten, er schlägt sich als Kondenswasser nieder, sichtbar als beschlagene Scheibe oder feuchter Fleck. Bleibt die Feuchte über längere Zeit bestehen, weil selten gelüftet wird oder die Luftfeuchte dauerhaft hoch ist, bildet sich daraus leicht Schimmelpilz. Besonders gefährdet sind schlecht gedämmte Fensterlaibungen, Rollladenkästen und Außenwandecken in unsanierten Altbauten. Eine Messung von Oberflächentemperatur und Raumluftfeuchte zeigt, an welchen Stellen im Haus in Berlin oder Brandenburg das Risiko am größten ist. Kalte Stellen macht eine Thermografie sichtbar. Mehr dazu im Ratgeber Schimmel vermeiden: Ursachen finden und dauerhaft beseitigen.
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