Lüftung & Wohngesundheit
Relative Luftfeuchte
Die relative Luftfeuchte gibt an, wie viel Wasserdampf die Luft im Verhältnis zur maximal möglichen Menge bei der aktuellen Temperatur enthält, und ist ein zentraler Wert für gesundes Wohnklima.
Auch: Raumluftfeuchte, rF
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Die relative Luftfeuchte beschreibt, wie viel Wasserdampf die Luft aktuell enthält im Vergleich zu der Menge, die sie bei dieser Temperatur maximal aufnehmen könnte, angegeben in Prozent. Für Wohnräume gelten 40 bis 60 Prozent als gesunder Bereich, darüber steigt das Risiko für Schimmelpilz, darunter trocknen Schleimhäute und Holzböden aus. Da warme Luft mehr Feuchte binden kann als kalte, kondensiert sie an kühlen Oberflächen wie Außenwandecken oder Fensterlaibungen und wird dort sichtbar als Kondenswasser. Ein einfaches Hygrometer schafft erste Orientierung, für belastbare Werte über mehrere Räume und Wochen braucht es eine fachgerechte Messung. In Berlin und Brandenburg ist das besonders nach Sanierungen mit dichteren Fenstern relevant. Mehr dazu im Ratgeber Schimmel vermeiden: Ursachen finden und dauerhaft beseitigen.
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