Gebäudehülle & Bauphysik
Aufsparrendämmung
Die Aufsparrendämmung verlegt die Dämmschicht durchgehend oberhalb der Dachsparren und vermeidet dadurch Wärmebrücken an den Sparren.
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Die Aufsparrendämmung verlegt die Dämmschicht durchgehend oberhalb der Dachsparren, meist im Zuge einer ohnehin fälligen Neueindeckung. Weil die Sparren selbst nicht durch Gefache unterbrochen werden, entstehen kaum Wärmebrücken, der U-Wert erreicht orientierend Werte von 0,14 bis 0,18 W/(m²K). Der Dachraum bleibt in voller Höhe nutzbar, was die Methode besonders für ausgebaute Dachgeschosse attraktiv macht. Nachteil sind die vergleichsweise hohen Kosten, weil Dachhaut und Konterlattung ohnehin erneuert werden müssen. Über die BEG EM ist die Maßnahme förderfähig, wenn das Dach danach einen U-Wert von höchstens 0,14 W/(m²K) erreicht: dann mit 15 Prozent, mit iSFP kommen 5 Prozentpunkte auf den Kostenanteil über 30.000 Euro je Antrag hinzu (eine Wohneinheit, Stand 28.09.2026). Wer die Dacheindeckung in Berlin oder Brandenburg erneuert, sollte die Aufsparrendämmung frühzeitig mitplanen. Förderbegleitung: Förderservice Einzelmaßnahmen. Alternativen unter Zwischensparrendämmung und Einordnung bei Wärmebrücke.
Passende Leistung: Förderservice Einzelmaßnahmen. Festpreis nach kostenloser Ersteinschätzung, Antragsvorbereitung inklusive.
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