Gebäudehülle & Bauphysik
U-Wert
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter Bauteilfläche und Kelvin Temperaturdifferenz durch ein Bauteil wie Wand, Dach oder Fenster verloren geht, je niedriger der Wert, desto besser die Dämmung.
Auch: Wärmedurchgangskoeffizient
Der U-Wert, auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt, gibt in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²K) an, wie viel Wärme durch ein Bauteil wie Außenwand, Dach oder Fenster verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser die Dämmwirkung. Unsanierte Altbauwände in Berlin erreichen häufig U-Werte um 1,0 bis 1,4 W/m²K (Orientierungswert), während das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, früher GEG) für erneuerte Außenwände einen Wert von 0,24 W/m²K oder besser fordert. Berechnet wird der U-Wert aus der Wärmeleitfähigkeit und der Dicke jeder einzelnen Bauteilschicht, von innen nach außen. Er ist zentrale Grundlage für den Energieausweis, für Fördernachweise der BEG und für die Beurteilung, ob an einem Bauteil eine Wärmebrücke entsteht. Eine belastbare, bauteilgenaue U-Wert-Berechnung ist damit die Basis für jede Sanierungsentscheidung in Berlin und Brandenburg. Mehr dazu im Ratgeber U-Wert einfach erklärt.
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