Gebäudehülle & Bauphysik
EPS-Dämmung (Styropor)
Die EPS-Dämmung, umgangssprachlich Styropor, ist ein günstiger Dämmstoff aus expandiertem Polystyrol und wird vor allem im WDVS an der Fassade eingesetzt.
Auch: Styropor
Die EPS-Dämmung, umgangssprachlich Styropor, besteht aus expandiertem Polystyrol und ist wegen des günstigen Preises und der einfachen Verarbeitung der meistverwendete Dämmstoff im Wärmedämmverbundsystem (WDVS) an der Fassade. Die Wärmeleitfähigkeit liegt orientierend bei 0,031 bis 0,040 W/(mK), womit sich mit 14 bis 16 Zentimetern Dämmstärke ein U-Wert um 0,20 W/(m²K) erreichen lässt (Orientierungswert). EPS ist leicht, druckstabil und feuchteunempfindlich, dafür brennbar (Baustoffklasse B1, schwer entflammbar) und nicht diffusionsoffen. Für erdberührte Bauteile kommt die druckfestere Variante XPS zum Einsatz, etwa bei der Perimeterdämmung. Förderfähig über die BEG EM ist die Fassadendämmung, wenn die Außenwand danach höchstens 0,20 W/(m²K) erreicht: dann 15 Prozent, mit iSFP kommen 5 Prozentpunkte auf den Kostenanteil über 30.000 Euro je Antrag hinzu (eine Wohneinheit, Stand 28.09.2026). Wir begleiten Auswahl und Förderung: Förderservice Einzelmaßnahmen. Vergleich unter Mineralwolle und Fassadendämmung.
Passende Leistung: Förderservice Einzelmaßnahmen. Festpreis nach kostenloser Ersteinschätzung, Antragsvorbereitung inklusive.
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