Gebäudehülle & Bauphysik
Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert)
Die Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert) beschreibt, wie gut ein Baustoff Wärme leitet, gemessen in Watt pro Meter und Kelvin, je niedriger der Wert, desto besser eignet sich das Material zur Dämmung.
Auch: Lambda-Wert
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Die Wärmeleitfähigkeit, auch Lambda-Wert genannt, beschreibt in Watt pro Meter und Kelvin (W/mK), wie gut ein Baustoff Wärme leitet. Gängige Dämmstoffe wie Mineralwolle, Holzfaserdämmung oder EPS-Dämmung liegen meist zwischen etwa 0,031 und 0,050 W/mK, Hochleistungsdämmstoffe wie PIR erreichen rund 0,022 W/mK, während Beton mit etwa 2,1 W/mK die Wärme rund fünfzig Mal schneller leitet und damit als Dämmstoff ungeeignet ist. Je niedriger die Wärmeleitfähigkeit, desto dünner kann eine Dämmschicht bei gleicher Dämmwirkung ausfallen, was besonders bei begrenztem Platz an Fassade oder Dachaufbau wichtig ist. Zusammen mit der Schichtdicke jedes Materials ergibt die Wärmeleitfähigkeit den U-Wert eines gesamten Bauteils. Hersteller geben den Bemessungswert an, oft als Wärmeleitfähigkeitsstufe (z. B. WLS 035), belegt durch Zulassung oder CE-Kennzeichnung. Die passenden Werte für ein konkretes Bauteil liefert die U-Wert-Berechnung für Gebäude in Berlin und Brandenburg. Mehr dazu im Ratgeber U-Wert einfach erklärt.
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