Heizung & Wärmepumpe
Etagenheizung
Eine Etagenheizung ist eine eigenständige Heizanlage für eine einzelne Wohnung, meist eine Gastherme, im Unterschied zur Zentralheizung für das gesamte Gebäude.
Auch: Wohnungsheizung
Eine Etagenheizung versorgt nur eine einzelne Wohnung mit Wärme, meist über eine kompakte Gastherme im Bad oder in der Küche, statt wie eine Zentralheizung das gesamte Gebäude aus einem Heizraum zu beliefern. In Berliner Altbauten mit vielen Eigentumswohnungen sind Etagenheizungen weit verbreitet, weil sie historisch nachträglich statt einer gemeinsamen Zentralheizung eingebaut wurden. Wird eine Gastherme in einer Wohnung ersetzt, gilt für die neue Anlage nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, früher GEG) ab 2029 ein steigender Bio-Anteil (Stand 28.09.2026). Für Eigentümergemeinschaften ist eine Umstellung auf eine zentrale, gemeinsame Wärmepumpenlösung technisch möglich, erfordert aber einen abgestimmten Beschluss der Eigentümerversammlung. Alternativ kann im Einzelfall eine Etagenheizung zu einer Hybridheizung erweitert werden. Welcher Weg für ein Gebäude in Berlin oder Brandenburg passt, zeigt ein Variantenvergleich auf Basis der raumweisen Heizlast, die wir auf Anfrage berechnen. Mehr dazu im Ratgeber Welche Heizung für den Altbau? Optionen im Vergleich.
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