Gebäudehülle & Bauphysik
g-Wert (Verglasung)
Der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) gibt an, wie viel Sonnenenergie durch ein Fenster ins Gebäude gelangt. Er ist zentral für sommerlichen Wärmeschutz und passive Solargewinne im Winter.
Auch: Gesamtenergiedurchlassgrad
Der g-Wert gibt an, welcher Anteil der Sonnenstrahlung durch eine Verglasung ins Gebäude gelangt, als Zahl zwischen 0 und 1. Ein g-Wert von 0,6 bedeutet, dass 60 Prozent der auftreffenden Sonnenenergie durch das Glas dringen. Moderne Wärmeschutzgläser mit niedrigem U-Wert haben oft auch einen reduzierten g-Wert, was im Winter weniger passive Solargewinne, im Sommer aber weniger Überhitzung bedeutet. Bei großen Fensterflächen nach Süden oder Westen, wie sie viele Neubauten in Berlin und Brandenburg haben, entscheidet der g-Wert maßgeblich über den sommerlichen Wärmeschutz. Ergänzend wirken außenliegende Verschattungen wie Rollläden oder Markisen. Ob die Verglasung zum Gebäude passt, prüft Energie Optimiert im Nachweis zum sommerlichen Wärmeschutz. Mehr dazu im Ratgeber Sommerlicher Wärmeschutz nach DIN 4108-2.
Passende Leistung: GEG-Nachweis. Festpreis nach kostenloser Ersteinschätzung.
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