Gebäudehülle & Bauphysik
Sommerlicher Wärmeschutz
Der sommerliche Wärmeschutz verhindert, dass sich Gebäude im Sommer durch Sonneneinstrahlung unzulässig stark aufheizen. Er wird rechnerisch nach DIN 4108-2 nachgewiesen.
Auch: Überhitzungsschutz
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Sommerlicher Wärmeschutz sorgt dafür, dass sich Räume auch bei hohen Außentemperaturen nicht unzulässig stark aufheizen, ohne dass dafür zwingend eine Klimaanlage nötig ist. Maßgeblich sind dabei der g-Wert der Verglasung, der Fensterflächenanteil, die Ausrichtung sowie außenliegender Sonnenschutz. Der Nachweis erfolgt rechnerisch nach DIN 4108-2, entweder vereinfacht oder über eine thermische Simulation, und ist für Neubauten gesetzlich vorgeschrieben, bei geringem Fensterflächenanteil kann die Berechnung nach der Norm entfallen (Stand 29.09.2026). Wird er nicht erbracht oder überschreitet ein Gebäude die zulässigen Übertemperaturgradstunden, drohen Nachbesserungen bei Fenstern oder Verschattung. Gerade bei modernen, gut gedämmten Häusern in Berlin und Brandenburg mit großen Glasflächen gewinnt der sommerliche Wärmeschutz an Bedeutung. Energie Optimiert erstellt den Nachweis zum sommerlichen Wärmeschutz für Neubau und Sanierung. Mehr dazu im Ratgeber Sommerlicher Wärmeschutz nach DIN 4108-2.
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