Gebäudehülle & Bauphysik
Holzfaserdämmung
Die Holzfaserdämmung ist ein nachwachsender Dämmstoff aus Sägeresten mit guter Wärmespeicherung und wird besonders für den sommerlichen Hitzeschutz geschätzt.
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Die Holzfaserdämmung besteht aus zerfaserten Holzresten der Sägeindustrie und wird zu Platten oder losem Dämmstoff verarbeitet. Sie ist diffusionsoffen, speichert dank hoher Rohdichte gut Wärme und verbessert dadurch den sommerlichen Hitzeschutz spürbar, ein Vorteil besonders unter Dächern. Die Wärmeleitfähigkeit liegt mit rund 0,038 bis 0,050 W/(mK) etwas über der von Mineralwolle, wodurch meist etwas mehr Dämmdicke nötig ist. Als nachwachsender Rohstoff punktet Holzfaser zudem bei der Ökobilanz und eignet sich gut für Zwischensparren- und Aufsparrendämmung sowie diffusionsoffene Innendämmsysteme. Der Materialpreis liegt üblicherweise über dem von EPS oder Mineralwolle. Über die BEG EM ist die Holzfaserdämmung mit 15 Prozent förderfähig, mit iSFP kommen 5 Prozentpunkte auf den Kostenanteil über 30.000 Euro je Antrag hinzu (eine Wohneinheit, Stand 28.09.2026). Beratung für Berlin und Brandenburg: Förderservice Einzelmaßnahmen. Einordnung unter Mineralwolle und Zellulosedämmung.
Passende Leistung: Förderservice Einzelmaßnahmen. Festpreis nach kostenloser Ersteinschätzung, Antragsvorbereitung inklusive.
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