Gebäudehülle & Bauphysik
Zellulosedämmung
Die Zellulosedämmung besteht überwiegend aus recyceltem Altpapier und wird meist als Einblasdämmung in Dach und Wand verarbeitet.
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Die Zellulosedämmung besteht überwiegend aus recyceltem Altpapier, das zu Fasern zerkleinert und mit Borsalzen gegen Brand und Schädlinge geschützt wird. Sie kommt vor allem als Einblasdämmung zum Einsatz, etwa in der Zwischensparrendämmung des Dachs oder in Holzständerwänden, und verfüllt Hohlräume besonders lückenlos. Die Wärmeleitfähigkeit liegt bei rund 0,038 bis 0,045 W/(mK) (Orientierungswert), die hohe Rohdichte sorgt für einen guten sommerlichen Wärmeschutz. Als recyceltes Material schneidet Zellulose bei der Ökobilanz sehr gut ab und ist eine diffusionsoffene Alternative zu Mineralwolle oder EPS. Wichtig ist die fachgerechte Einblasdichte, damit die Dämmung nicht nachträglich absackt. Über die BEG EM ist sie mit 15 Prozent förderfähig, unter Umständen kommt der iSFP-Bonus hinzu. Für Ihr Vorhaben in Berlin oder Brandenburg: Förderservice Einzelmaßnahmen. Mehr unter Einblasdämmung und Holzfaserdämmung.
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