Heizung & Wärmepumpe
Pelletheizung
Eine Pelletheizung verbrennt gepresste Holzpellets aus Sägeresten in einem automatisch beschickten Kessel und gilt als klimafreundliche, erneuerbare Wärmequelle.
Auch: Holzpelletheizung, Pelletkessel
Eine Pelletheizung verbrennt genormte Holzpellets aus Sägeresten und Hobelspänen in einem automatisch beschickten Kessel. Ein Lagerraum oder Silo speist die Pellets per Förderschnecke oder Saugsystem in den Brenner, sodass der Betrieb ähnlich komfortabel wie bei einer Gastherme ist. Nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, früher GEG) ist die Pelletheizung eine zulässige Option beim Heizungstausch, Voraussetzung ist ein Biomassekessel oder Biomasseofen mit Wasser als Wärmeträger. Die frühere 65-Prozent-Regel ist seit dem 29. Juli 2026 entfallen. Über KfW 458 wird die Pelletheizung mit 30 Prozent Grundförderung plus Boni gefördert, zusammen mit Einkommensbonus bis zu 70 Prozent, bei niedrigem Einkommen bis zu 80 Prozent (Stand 08.10.2026). In ländlichen Regionen Brandenburgs ohne Gasnetzanschluss kann sie eine Alternative zur Wärmepumpe sein, etwa bei hohem Wärmebedarf im unsanierten Altbau. Ein Pufferspeicher gleicht Lastspitzen aus und verlängert die Brennerlaufzeiten. Wie groß der Kessel sein muss, zeigt eine raumweise Heizlastberechnung. Mehr dazu im Ratgeber Welche Heizung für den Altbau?.
Passende Leistung: Förderservice Einzelmaßnahmen. Festpreis nach kostenloser Ersteinschätzung, Antragsvorbereitung inklusive.
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