Gebäudehülle & Bauphysik
Kerndämmung
Die Kerndämmung füllt die Luftschicht im zweischaligen Mauerwerk nachträglich mit Dämmstoff und verbessert so den U-Wert der Außenwand ohne aufwendige Fassadenarbeiten.
Auch: Hohlraumdämmung
Die Kerndämmung dämmt die Luftschicht im zweischaligen Mauerwerk, wie es in manchen Bauten der 1950er bis 1970er Jahre vorkommt, auch in Berlin und Brandenburg. Eine Fachfirma bläst dabei Dämmstoff wie Mineralwolle oder EPS-Granulat in den bestehenden Hohlraum zwischen Vormauerschale und tragender Wand ein, ohne die Fassade aufwendig zu öffnen. Das macht die Maßnahme im Vergleich zur klassischen Fassadendämmung meist deutlich günstiger und schneller umsetzbar, oft innerhalb eines Tages. Der U-Wert der Außenwand sinkt dabei orientierend von rund 1,0 auf 0,3 bis 0,5 W/(m²K). Wichtig ist die fachgerechte Prüfung auf Durchfeuchtungsrisiken und Wärmebrücken an Anschlüssen. Als Einzelmaßnahme ist die Kerndämmung über die BEG EM förderfähig. Wir begleiten die Förderung: Förderservice Einzelmaßnahmen. Mehr zu Ausführungsarten unter Fassadendämmung und Wärmebrücke.
Passende Leistung: Förderservice Einzelmaßnahmen. Festpreis nach kostenloser Ersteinschätzung, Antragsvorbereitung inklusive.
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