Gebäudehülle & Bauphysik
Vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF)
Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) besteht aus einer Dämmschicht auf der Wand, einer Luftschicht zur Hinterlüftung und einer davor montierten Fassadenbekleidung aus Materialien wie Holz, Metall oder Faserzement.
Auch: VHF, hinterlüftete Fassade
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Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) besteht aus drei Schichten: einer Dämmschicht direkt auf der Außenwand, einer durchgängigen Luftschicht zur Hinterlüftung und einer davor montierten Bekleidung aus Holz, Metall, Faserzement oder Naturstein. Die Luftschicht führt eindringende Feuchtigkeit zuverlässig ab, wodurch eine VHF unempfindlicher gegenüber Schlagregen ist als ein WDVS und sich besonders für stark bewitterte oder hochwertig gestaltete Fassaden eignet. Der Aufbau ist aufwendiger und in der Regel teurer als ein Wärmedämmverbundsystem, erreicht aber vergleichbar niedrige U-Werte und reduziert Wärmebrücken an der Unterkonstruktion, wenn diese fachgerecht geplant ist. Auch eine VHF wird über die BEG-Einzelmaßnahmenförderung mit 15 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst, unter Umständen kommt der iSFP-Bonus hinzu. Für Gebäude in Berlin und Brandenburg mit hohem Gestaltungsanspruch (ausgenommen Baudenkmale) übernimmt der Förderservice Einzelmaßnahmen die Antragstellung.
Passende Leistung: Förderservice Einzelmaßnahmen. Festpreis nach kostenloser Ersteinschätzung, Antragsvorbereitung inklusive.
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